(13.) Risikomanagement und derivative Finanzinstrumente

GRUNDSÄTZE DES RISIKOMANAGEMENTS Die Wilo Gruppe unterliegt aufgrund ihrer internationalen Geschäftstätigkeit hinsichtlich ihrer Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und geplanten Transaktionen Marktrisiken insbesondere aus der Veränderung der Währungskurse, der Zinssätze und der Rohstoffpreise. Ziel des finanziellen Risikomanagements ist es, diese Marktrisiken durch die laufenden operativen und finanzwirtschaftlichen Aktivitäten zu begrenzen. Hierzu werden je nach Einschätzung des Risikos ausgewählte derivative und nicht derivative Sicherungsinstrumente eingesetzt. Derivative Finanzinstrumente werden ausschließlich als Sicherungsinstrumente genutzt, d.h., für Handels- oder andere spekulative Zwecke kommen sie nicht zum Einsatz. Das allgemeine Kreditrisiko bezüglich dieser derivativen Finanzinstrumente ist als gering einzuschätzen, da die Geschäfte nur mit bonitätsmäßig einwandfreien Banken abgeschlossen werden. Darüber hinaus bestehen Kredit- bzw. Forderungsausfallrisiken sowie Liquiditätsrisiken.

Die Grundzüge der Finanzpolitik und -strategie werden vom Vorstand festgelegt und vom Aufsichtsrat überwacht. Die Umsetzung der Finanzpolitik und -strategie sowie das laufende Risikomanagement obliegen der Abteilung Group-Treasury. Weitere Erläuterungen zu Risiken und Risikomanagement sind im Konzernlagebericht unter dem Abschnitt „Chancen- und Risikobericht“ zu finden.

WÄHRUNGSRISIKO Währungsrisiken der Wilo Gruppe resultieren im Wesentlichen aus Finanzierungsmaßnahmen und operativer Tätigkeit. Die Währungsrisiken aus Finanzierungsmaßnahmen ergeben sich vor allem aus finanziellen Verbindlichkeiten in Fremdwährung, die gegenüber externen Kreditgebern bestehen, und Darlehen in Fremdwährung, die zur Finanzierung an Konzerngesellschaften ausgereicht werden. Die Währungskursrisiken aus operativen Tätigkeiten bestehen im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen an Konzerngesellschaften. Den hieraus resultierenden Währungskursrisiken wird einerseits durch gegenläufige Geschäfte in der gleichen Währung, andererseits durch den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten begegnet. Das Währungskursrisiko aus operativen Tätigkeiten der Konzernunternehmen mit externen Kunden und Lieferanten wird als gering eingeschätzt, da diese Aktivitäten überwiegend in der funktionalen Währung der Konzerngesellschaften abgewickelt werden.

Die folgende Tabelle zeigt die Fremdwährungsrisikoposition der Wilo Gruppe zum 31. Dezember 2016 und 2015 in der jeweiligen Fremdwährung. Diese besteht aus Fremdwährungstransaktionen des operativen Geschäfts sowie aus Finanzierungsmaßnahmen in Fremdwährung, die sich bis zum 31. Dezember 2016 und 2015 ergeben haben, sowie aus erwarteten Fremdwährungstransaktionen des operativen Geschäfts, die sich in 2017 bzw. 2016 ergeben werden. Die Auswirkungen der Umrechnung von Abschlüssen der Tochtergesellschaften in die Berichtswährung (Translationsrisiko) bleiben bei dieser Betrachtung unberücksichtigt.


Fremdwährungsrisikoposition 31.12.2016

in Mio. EUR USD GBP PLN RON RUB SEK
Zahlungsmittel 7,4 2,6 1,3 0,1 0,0 0,0 3,7
Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen und sonstige Forderungen

9,8

5,8

0,0

0,0

0,0

0,1

0,0
Forderungen gegenüber verbundenen
Unternehmen

2,5

13,9

0,8

6,4

10,1

75,6

17,8
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten

-1,9

-3,9

0,0

0,0

0,0

0,0

0,0
Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen

-15,5

-6,5

-0,6

-0,1

0,0

-2,7

0,0
Finanzschulden -2,7 -1,4 0,0 0,0 0,0 -2,7 0,0
Währungsrisiken aus Vermögens-
werten
und Verbindlichkeiten – brutto –


Erwartete Verkäufe in 2017

-0,4

64,5

10,5

50,2

1,5

15,5

6,4

85,8

10,1

43,3

70,3

3.320,0

21,5

71,0
Erwartete Einkäufe in 2017 -100,4 -66,2 -0,1 0,0 0,0 -17,2 0,0
Währungsrisiko aus erwarteten
Transaktionen des operativen Geschäfts
in 2017 – brutto –

Sicherungsgeschäfte


-35,9

0,0


-16,0

0,6


15,4

-7,0


85,8

-3,0


43,3

-3,0


3.302,8

-30,0


71,0

-24,0
Währungsrisiko – netto – -36,3 -4,9 9.9 89,2 50,4 3.343,1 68,5


Fremdwährungsrisikoposition 31.12.2015

 

in Mio.

 

 

 

EUR

 

 

 

USD

 

 

 

GBP

 

 

 

PLN

 

 

 

RON

 

 

 

RUB

 

 

 

SEK
Zahlungsmittel 4,9 5,7 1,6 0,0 0,0 0,0 5,9
Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen und sonstige Forderungen

9,7

5,7

0,0

0,0

0,0

0,0

0,0
Forderungen gegenüber verbundenen
Unternehmen

3,3

21,5

1,2

7,2

16,6

51,6

32,8
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten

-2,5

-4,5

-0,1

0,0

0,0

0,0

0,0
Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen

-21,1

-19,8

-0,1

-0,1

0,0

-1,3

0,0
Finanzschulden 0,0 -41,3 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Währungsrisiken aus Vermögens-
werten
und Verbindlichkeiten – brutto –


Erwartete Verkäufe in 2016

-5,7

70,6

-32,7

65,2

2,6

14,8

7,1

96,0

16,6

49,9

50,3

3.045,3

38,7

70,0
Erwartete Einkäufe in 2016 -102,9 -80,1 -0,5 -0,1 0,0 -20,6 0,0
Währungsrisiko aus erwarteten
Transaktionen des operativen Geschäfts
in 2016 – brutto –

Sicherungsgeschäfte


-32,3

0,0


-14,9

42,2


14,3

-5,0


95,9

-1,0


49,9

-3,0


3.024,7

0,0


70,0

-12,0
Währungsrisiko – netto – -38,0 -5,4 11,9 102,0 63,5 3.075,0 96,7

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Die Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten, die erwarteten Fremdwährungstransaktionen sowie die derivativen Finanzinstrumente in Form von Zinswährungsswaps und Devisentermingeschäften weisen bestimmte Sensitivitäten gegenüber Währungsschwankungen auf. Eine Auf- bzw. Abwertung der jeweiligen Währung um 10,0 % zum 31. Dezember gegenüber sämtlichen anderen Währungen hätte die folgenden hypothetischen Ergebnisauswirkungen.


Sensitivitätsanalyse

  2016 2015
Mio. EUR +10 % -10 % +10 % -10 %
EUR -4,2 3,4 -4,2 3,5
USD -0,8 0,6 -0,6 0,5
GBP 1,3 -1,0 1,8 -1,5
PLN 2,2 -1,8 2,7 -2,2
RON 1,2 -1,0 1,6 -1,3
RUB 5,7 -4,7 4,2 -3,5
SEK 0,8 -0,7 1,2 -1,0

Die Sensitivitätsanalyse unterstellt, dass alle anderen wertbeeinflussenden Faktoren konstant bleiben und dass der Bestand am Bilanzstichtag repräsentativ für das Gesamtjahr ist. Auswirkungen auf das sonstige Ergebnis ergäben sich nicht, da die Wilo Gruppe kein Hedge Accounting anwendet.

ZINSRISIKO Das Zinsrisiko resultiert hauptsächlich aus variabel verzinslichen Finanzschulden und der Anlage von flüssigen Mitteln. Zinsrisiken entstehen dabei sowohl aus dem Anstieg als auch aus dem Sinken der Zinskurve. Gegen negative Wertveränderungen aus unerwarteten Zinsbewegungen sichert sich die Wilo Gruppe durch derivative Finanzgeschäfte ab. Das Zinsrisiko im Sinne des IFRS 7 wird als gering eingeschätzt, da der überwiegende Teil der Finanzschulden langfristig festverzinslich ist.

Eine Erhöhung des Zinsniveaus um 100 Basispunkte würde das Zinsergebnis aus der Anlage flüssiger Mittel um rund 250 TEUR (Vorjahr: 250 TEUR) verbessern. Bei einer Verminderung des Zinsniveaus und resultierenden negativen Einlagenzinssätzen würde die Wilo Gruppe ihre Anlagestrategie entsprechend anpassen, um eine Belastung des Zinsergebnisses zu minimieren.

ROHSTOFFPREISRISIKO Das Rohstoffpreisrisiko der Wilo Gruppe resultiert im Wesentlichen aus Preisschwankungen der Weltmärkte für Kupfer und Aluminium sowie deren Legierungen. Zur Steuerung dieses Risikos setzt die Wilo Gruppe gezielt Rohstoffderivate ein. Der wesentliche Teil des Beschaffungsvolumens von Kupfer wurde für das Geschäftsjahr 2017 preisfixiert. Ab dem Geschäftsjahr 2018 würde aus heutiger Sicht die Ertragslage der Wilo Gruppe durch Preisschwankungen auf den Weltmärkten für Kupfer und Aluminium sowie deren Legierungen beeinflusst werden.

Rohstoffpreisrisiken werden gemäß IFRS 7 mittels Sensitivitätsanalysen dargestellt. Diese stellen die Effekte einer Änderung der Rohstoffpreise dar. Durch einen Anstieg (Rückgang) der Preise für Kupfer und Aluminium jeweils zum 31. Dezember um 10 % ergäben sich die folgenden hypothetischen Ergebnisauswirkungen.


Sensitivitätsanalyse

  Kupfer Aluminium Gesamt
TEUR 2016 2015 2016 2015 2016 2015
Preisanstieg (10 %)            
   Ergebnisauswirkung -536 -521 -455 -467 -991 -988

Preisrückgang (10 %)
           
   Ergebnisauswirkung 536 521 455 467 991 988

In die Berechnung sind sämtliche zum Stichtag vorhandene Derivate für Kupfer und Aluminium sowie das jeweils für das Folgejahr geplante Beschaffungsvolumen eingeflossen. Auswirkungen auf das sonstige Ergebnis ergäben sich nicht, da die Wilo Gruppe kein Hedge Accounting anwendet.

KREDIT- BZW. FORDERUNGSAUSFALLRISIKO Forderungsausfallrisiken auf der Kundenseite wird durch ein konzernweit einheitliches wirksames System begegnet, das ein konsequentes Forderungsmanagement und die Überwachung des Zahlungsverhaltens umfasst. Die Abhängigkeit von einzelnen Kunden ist begrenzt, da mit keinem Kunden mehr als 10,0 % des Wilo-Gesamtumsatzes erwirtschaftet werden.

Der Buchwert der finanziellen Vermögenswerte gibt das maximale Kredit- bzw. Forderungsausfallrisiko wieder. Die folgende Tabelle stellt das maximale Kredit- bzw. Forderungsausfallrisiko sowie die Altersstruktur der finanziellen Vermögenswerte zum 31. Dezember 2016 und 2015 dar, die der Bewertungskategorie „Loans and Receivables“ zugeordnet werden. Dabei wurden die kurz- und langfristigen Bilanzpositionen zusammengefasst.


Kredit- bzw. Forderungsausfallrisiko

      davon in den folgenden Zeitbändern überfällig
(in Tagen), aber noch nicht wertgemindert


TEUR


Buchwert
davon weder
überfällig noch
wertgemindert


bis 30


31 – 60


61 – 90


91 – 180


über 180
31.12.2016

Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen



266.770



211.206



26.060



5.856



2.753



3.399



3.707
Sonstige finanzielle
Vermögenswerte*

6.636

6.636

0

0

0

0

0
      davon in den folgenden Zeitbändern überfällig
(in Tagen), aber noch nicht wertgemindert


TEUR


Buchwert
davon weder
überfällig noch
wertgemindert


bis 30


31 – 60


61 – 90


91 – 180


über 180
31.12.2015

Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen



264.190



221.638



23.798



6.053



1.559



2.096



2.336
Sonstige finanzielle
Vermögenswerte*

9.249

9.249

0

0

0

0

0
* Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte werden ohne die Forderungen aus derivativen Finanzinstrumenten und ohne die finanziellen Vermögenswerte der Bewertungskategorie „Available for Sale“ dargestellt.

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Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind durch Eigentumsvorbehalte besichert. Der beizulegende Zeitwert der Eigentumsvorbehalte entspricht dem Buchwert der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Der Buchwert der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ohne Wertberichtigungen beträgt 287.491 TEUR (Vorjahr: 281.208 TEUR). Zum 31. Dezember 2015 waren Einzelwertberichtigungen in Höhe von 17.457 TEUR (Vorjahr: 13.759 TEUR) auf überfällige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 34.594 TEUR (Vorjahr: 23.728 TEUR) gebildet. Ferner bestanden zum Bilanzstichtag pauschalierte Einzelwertberichtigungen für länderspezifische Kreditrisiken in Höhe von 3.263 TEUR (Vorjahr: 3.259 TEUR) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Wertberichtigungen wurden aufgrund unterschiedlicher und üblicher Sachverhalte gebildet.

Daneben besteht ein maximales Ausfallrisiko für finanzielle Vermögenswerte der Bewertungskategorie „Available for Sale“ in Höhe von 218 TEUR (Vorjahr: 266 TEUR) und für finanzielle Vermögenswerte der Bewertungskategorie „Financial Assets Held for Trading“ in Höhe von 2.110 TEUR (Vorjahr: 3.630 TEUR), die ausschließlich aus derivativen Finanzinstrumenten bestehen. Hinsichtlich des weder wertgeminderten noch in Zahlungsverzug befindlichen Bestands  an sonstigen finanziellen Vermögenswerten deuten zum Abschlussstichtag keine Anzeichen darauf hin, dass die Schuldner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen werden. Es wurden wie im Vorjahr zum 31. Dezember 2016 keine Wertminderungen auf sonstige finanzielle Vermögenswerte erfasst.

Mit verschiedenen global agierenden Banken wurden Rahmenverträge für Finanztermingeschäfte geschlossen. Im Rahmen dieser Verträge ist unter anderem vereinbart, dass bei Beträgen in gleicher Währung, die am selben Tag jeweils von den Vertragsparteien zahlbar sind, eine Aufrechnung erfolgt und entsprechend nur der verbleibende Nettobetrag von der einen an die andere Partei gezahlt wird. Darüber hinaus ist festgelegt, dass unter bestimmten Umständen, beispielsweise bei einem Ausfall einer der Parteien, sämtliche noch ausstehenden Transaktionen gekündigt werden. In diesem Fall wird eine Aufrechnung sämtlicher noch ausstehender Transaktionen vorgenommen.

Diese Vereinbarungen erfüllen die Kriterien für eine Saldierung der entsprechenden Vermögenswerte und Schulden in der Bilanz grundsätzlich nicht, da aus ihnen zum gegenwärtigen Zeitpunkt kein einklagbarer Rechtsanspruch erwächst, die jeweiligen Vermögenswerte und Schulden gegeneinander aufzurechnen. Dieses Recht besteht nur für den Fall des Eintritts zukünftiger Ereignisse, wie beispielsweise dem Ausfall einer der beiden Vertragsparteien.

Die folgenden finanziellen Vermögenswerte bzw. Schulden werden unsaldiert in der Bilanz ausgewiesen, da die Kriterien des IAS 32.42 für eine Aufrechnung nicht erfüllt waren. Sie unterliegen aber den oben beschriebenen Vereinbarungen, die bei Eintritt bestimmter zukünftiger Ereignisse eine Aufrechnung erlauben.


Aufrechnung von finanziellen Vermögenswerten und Schulden

TEUR


31.12.2016
Buchwerte in
der Bilanz


Vermögenswerte/Schulden
mit einem Aufrechnungsrecht,
das jedoch nicht die Kriterien
zur bilanziellen Saldierung erfüllt
Nettowerte



Forderungen aus derivativen Finanzinstrumenten 2.110 -80 2.030
Verbindlichkeiten aus derivativen Finanzinstrumenten -141 80 -61


31.12.2015
     
Forderungen aus derivativen Finanzinstrumenten 3.630 -33 3.597
Verbindlichkeiten aus derivativen Finanzinstrumenten -1.314 33 -1.281

LIQUIDITÄTSRISIKO Die Wilo Gruppe strebt eine kostengünstige und jederzeitige Deckung des Finanzbedarfs für das operative Geschäft der Konzerngesellschaften an. Für diese Zwecke werden unterschiedliche Instrumente des Finanzmarkts eingesetzt. Diese Instrumente umfassen zum einen verbindlich und unverbindlich zugesagte Kreditlinien unterschiedlicher nationaler und internationaler renommierter Kreditinstitute, die Laufzeiten bis zu fünf Jahren aufweisen. Die Kreditlinien in Höhe von mehr als 200 Mio. EUR waren zum 31. Dezember 2016 in Höhe von 15,3 Mio. EUR in Anspruch genommen (Vorjahr: 6,1 Mio. EUR). Zum anderen hat die WILO SE ihren langfristigen Finanzbedarf über die Aufnahme von Schuldscheindarlehen gesichert, die ebenfalls mit finanzstarken und renommierten Finanzpartnern abgeschlossen wurden (siehe Angabe (9.12) des Konzernanhangs).

Aufgrund der bestehenden kurz- und mittelfristigen Kreditlinien mit unterschiedlichen renommierten Banken und Kreditinstituten, der langfristigen Deckung des Finanzbedarfs über die aufgenommenen Schuldscheindarlehen sowie anderer Refinanzierungsmöglichkeiten werden sowohl das Kreditausfall- als auch das Konzentrationsrisiko und somit das Liquiditätsrisiko für die Wilo Gruppe zurzeit als nicht wesentlich angesehen. Es bestehen ferner Cash-Pool- und Finanzierungsvereinbarungen mit Konzerngesellschaften, soweit dies nach lokalen handels- und steuerrechtlichen Vorschriften möglich und sinnvoll ist.

Die folgende Tabelle stellt die vertraglich vereinbarten Fälligkeiten und entsprechenden Zahlungsabflüsse einschließlich geschätzter Zinszahlungen der finanziellen Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2016 und 2015 dar:


Zahlungsabflüsse der finanziellen Verbindlichkeiten zum 31.12.2016

  Fälligkeiten

31.12.2016
Buchwert

Vereinbarte
Zahlungen
< 1 Jahr

> 1 < 5 Jahre

> 5 Jahre

Finanzschulden          
   langfristig 119.222 -141.250 -4.915 -97.939 -38.396
   kurzfristig 18.116 -18.116 -18.116 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen

142.408

-142.408

-142.180

-228

0
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 4.981 -5.363 -2.196 -3.167 0
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 37.140 -37.140 -33.669 -3.471 0
Derivative Finanzinstrumente 141 -141 -141 0 0
Gesamt 322.008 -344.418 -201.217 -104.805 -38.396
 
 

Zahlungsabflüsse der finanziellen Verbindlichkeiten zum 31.12.2015
  Fälligkeiten

31.12.2015
Buchwert

Vereinbarte
Zahlungen
< 1 Jahr

> 1 < 5 Jahre

> 5 Jahre

Finanzschulden          
   langfristig 121.514 -147.108 -5.322 -27.575 -114.211
   kurzfristig 45.753 -45.753 -45.753 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen

141.034

-141.034

-139.783

-1.251

0
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 4.946 -5.326 -2.189 -3.137 0
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 36.618 -36.618 -32.992 -3.626 0
Derivative Finanzinstrumente 1.314 -1.200 -1.200 0 0
Gesamt 351.179 -377.039 -227.239 -35.589 -114.211

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