Leitung, Steuerung und Kontrolle

Die Leitung und Steuerung der Wilo Gruppe obliegt dem Vorstand der WILO SE, der seit dem 1. Dezember 2016 aus fünf Mitgliedern besteht. Für die bisher vom CEO mitverantworteten Aufgaben im Bereich Finanzen, interne Revision und IT wurde das neue Vorstandsressort des CFO geschaffen. Der folgende Geschäftsverteilungsplan bildet die neue Aufteilung der funktionalen Verantwortlichkeiten im Vorstand ab.

Der Aufsichtsrat der WILO SE bestellt, kontrolliert und überwacht den Vorstand. Die Bestellung des Aufsichtsrats, der aus insgesamt sechs ordentlichen Mitgliedern besteht, erfolgt durch die Hauptversammlung. Zwei Mitglieder des Aufsichtsrats sind Arbeitnehmervertreter, die auf Vorschlag des europäischen Betriebsrats der WILO SE bestellt werden. Detaillierte Informationen zur Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat werden im Geschäftsbericht im Rahmen des Berichts des Aufsichtsrats dargestellt.

Zur Steuerung der Wilo Gruppe orientiert sich der Vorstand insbesondere an der Entwicklung der Umsatzerlöse und der Ertragskraft. Dabei wird für die Ertragskraft auf das operative Ergebnis, das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) und die EBIT-Marge abgestellt. Die Steuerung sowohl auf Konzernebene als auch auf den Ebenen der drei Organisations- und Managementdimensionen der Wilo Gruppe (Regionen, Marktsegmente, Produktbereiche / Divisionen) erfolgt durchgängig nach diesen Kernsteuerungsgrößen. Umsatz und EBIT bzw. EBIT-Marge stellen die zentralen Steuerungsgrößen der Wilo Gruppe dar und sind deshalb für die Zwecke der externen Finanzberichterstattung gemäß DRS 20 Bestandteil der Analyse des Geschäftsverlaufs, der Beurteilung der Lage des Konzerns sowie der Prognoseberichterstattung.

Eine weitere wichtige Steuerungsgröße auf Konzernebene ist der Free Cashflow, also der erwirtschaftete Liquiditätsüberschuss. Ein dauerhaft positiver Free Cashflow sichert die finanzielle Unabhängigkeit der Wilo Gruppe und ihre Liquidität. Wesentliche Stellgrößen zur Verbesserung des Free Cashflows sind die Steigerung von Umsatz und EBIT. Darüber hinaus wird die Entwicklung des Free Cashflows durch ein konsequentes Management des operativen Nettoumlaufvermögens (Working Capital) sowie eine abgestimmte Investitionspolitik unterstützt.

Im Rahmen ihrer langfristigen Finanzierungsvereinbarungen ist die Wilo Gruppe ferner dazu verpflichtet, bestimmte marktübliche Finanzkennzahlen (Financial Covenants) einzuhalten. Dazu zählen insbesondere der Verschuldungsgrad, d.h. das Verhältnis der konsolidierten Nettoverschuldung zum konsolidierten EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen), die Eigenkapitalquote sowie der Zinsdeckungsgrad, definiert als das Verhältnis des konsolidierten EBITDA zum konsolidierten Zinsaufwand. Um stets die Einhaltung der geforderten Mindestwerte sicherzustellen, werden diese Kennzahlen ebenfalls regelmäßig überprüft und an den Vorstand berichtet. Die Wilo Gruppe hat auch 2016 die vereinbarten Finanzkennzahlen erfüllt.

Für die erfolgreiche unternehmerische Entwicklung der Wilo Gruppe spielen darüber hinaus nichtfinanzielle Aspekte eine wichtige Rolle. Für die strategische und operative Steuerung der Wilo Gruppe sind diese daher grundsätzlich von Bedeutung, wenn auch in geringerem Maße als die beschriebenen finanziellen Steuerungsgrößen.

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