(5.) Konsolidierungsgrundsätze

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse der in- und ausländischen Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.

Unternehmenszusammenschlüsse werden nach der Erwerbsmethode gemäß IFRS 3 unter Aufdeckung aller stillen Reserven und Lasten bilanziert. Dabei werden bei der Kapitalkonsolidierung die nach den Vorschriften des IFRS 3 identifizierten Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten des erworbenen Unternehmens mit dem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt bewertet und dem Kaufpreis des Erwerbs gegenübergestellt. Die nicht erworbenen Anteile an den beizulegenden Zeitwerten von Vermögenswerten und Schulden werden unter den nicht beherrschenden Anteilen ausgewiesen.

Ein Mehrbetrag des Kaufpreises über den Wert des erworbenen neubewerteten Eigenkapitals hinaus wird als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert und in der Folge einem jährlichen Werthaltigkeitstest (Impairment-Test) auf Basis zahlungsmittelgenerierender Einheiten unterzogen, denen der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet wird. Übersteigt der Wert des erworbenen Eigenkapitals den Kaufpreis, so wird der Differenzbetrag nach nochmaliger Überprüfung erfolgswirksam vereinnahmt. Immaterielle Vermögenswerte werden gesondert vom Geschäfts- oder Firmenwert bilanziert, wenn sie vom Unternehmen abtrennbar sind oder aus einem vertraglichen oder anderen Recht resultieren.

Eine Aufstockung einer Beteiligung an einer beherrschten und damit vollkonsolidierten Gesellschaft wird im Konzernabschluss als Transaktion zwischen Eigentümern gemäß IFRS 10 behandelt. Ein daraus möglicherweise resultierender Unterschiedsbetrag wird unmittelbar in den Gewinnrücklagen erfasst und den Anteilseignern der WILO SE zugeordnet.

Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge, Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Haftungsverhältnisse werden eliminiert. In den Vorräten enthaltene Vermögenswerte aus konzerninternen Lieferungen werden um Zwischenergebnisse bereinigt. Bei den ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgängen werden die ertragsteuerlichen Auswirkungen berücksichtigt und entsprechende latente Steuern in Ansatz gebracht.

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